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Prof. Pinkwart zur regionalen Mittelschule

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Düsseldorf. Der schwarz-gelben Landesregierung steht neuer Streit über die Schulpolitik ins Haus: NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) begräbt im Interview die Hauptschule, an der die CDU so gerne festhalten will.

Herr Pinkwart, die Hauptschule schrumpft ungebremst. Zu Schuljahresbeginn wechselten in NRW nur noch 13,6 Prozent der Viertklässler zu dieser Schulform, die Zahl der neuen Hauptschüler sank um 8,5 Prozent. Ist die Hauptschule noch zu retten?

Andreas Pinkwart:Der Trend geht eindeutig zu anderen Schulformen. Dafür sehe ich mehrere Gründe: sinkende Schülerzahlen, einen veränderten Elternwillen und erhöhte Anforderungen an schulische Bildung. Dem muss die Landesregierung Rechnung tragen. Mit Blick auf die nächste Legislaturperiode müssen wir uns fragen, ob die Hauptschule, wie wir sie heute kennen, noch eine Zukunft haben kann. Ich meine: nein.

Die schwarz-gelbe Koalition hat viel Geld in die Hauptschule gepumpt, um sie über Ganztagsangebote zu retten. Eine Fehlinvestition?

Pinkwart: Nein. Es war nicht unser Ziel, eine Schulform zu retten, sondern für alle Kinder faire Bildungschancen zu schaffen.SPD und Grüne hatten sich in erster Linie um die Gesamtschule gekümmert und andere Schulformen schlechter gestellt, ob beim Ganztagsbetrieb oder bei den Lehrerstellen. Das haben wir geändert, was vor allem den Hauptschülern zugute kam. Denn sie haben den größten Bedarf und brauchen besonders gezielte Förderung.

Aber für die Zukunft setzen Sie auf die Regionale Mittelschule. Ein Schritt in Richtung SPD und Grüne?

Pinkwart:Ich bin gegen die von Rot-Grün geforderte Einheitsschule bis Klasse zehn,die bei den Schülern sowohl Überforderung als auch Unterforderung erzeugt. Die FDP will neben starken Gymnasien eine zweite, mehr berufsorientierte Säule aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Ich nenne das Regionale Mittelschule. Sie soll bessere Aufstiegschancen für praktisch veranlagte Schüler bieten, aber auch nach Klasse zehn den Weg zum Gymnasium oder Berufskolleg ebnen und damit zum Abitur.

Soll diese Schulform verpflichtend sein?

Pinkwart: Sie ist als Angebot an die Kommunen gedacht. Das Modell ist eine Weiterentwicklung heutiger Verbundschulen, doch setzen wir auf gemeinsamen Unterricht. Denn wir müssen die Chancen besserer Binnendifferenzierung nutzen. Ich kann mir auch eine enge Kooperation mit Berufskollegs vorstellen. Das alles wollen wir unter einem Dach mit einem gemeinsamen Kollegium organisieren.

Da die Regionale Mittelschule nur freiwillig ist, bliebe das Hauptschul-Problem auf absehbare Zeit ungelöst.

Pinkwart: Dort wo das sinnvoll und gewünscht ist, sollen Haupt-, Real- und Gesamtschulen weiterhin auch unabhängig voneinander fortgeführt werden können. Allerdings bin ich überzeugt, dass viele Hauptschulen keine Perspektiven mehr haben. Damit der Weg für die Schüler nicht in die Sackgasse führt, brauchen wir im System mehr Durchlässigkeit von unten nach oben und bessere Aufstiegchancen. Das könnte die Regionale Mittelschule besser leisten.

Die CDU lehnt ein Zwei-Säulen-Modell ab. Wäre das für Sie ein Knackpunkt für eine mögliche Neuauflage der schwarz-gelben Koalition?

Pinkwart: Für uns ist das ein zentraler Verhandlungspunkt, um das Schulsystem fortzuentwickeln. Die FDP ist fest entschlossen, das durchzusetzen.

 

 

Neuer Vorstand des Ortsverband Kall

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Vortstand_2010_smallAm Freitag, 05. März 2010, wählte der Ortsverband Kall einen neuen Vorstand. Vorsitzender wurde erneut Franz Albert Groß. Seine Stellvertreter sind Dr. Gerlinde Linne von Berg aus Kall und Rainer Hass aus Scheven. Zu Beisitzern wurden gewählt: Bernd Klinkhammer aus Dottel, Marcus Diefenbach aus Sistig und Dr. Harald Leinders aus Steinfelderheistert. Entsprechend den Ergebnissen der letzten Kommunalwahlen spiegelt sich hier erstmalig auch im Vorstand wieder, dass es der FDP in der Gemeinde Kall gelungen ist, in allen Ortsteilen des Gemeindegebietes Fuss zu fassen. Der alte und neue Vorsitzende freut sich auf die Zusammenarbeit mit der der neuen Mannschaft und sagte, dass jetzt, wenn die Landtagswahlen vorbei seien, der Vorstand endlich die Zeit finde, sich mehr um seine Mitglieder zu kümmern. Dies habe im letzten Jahr aufgrund der vielen Wahlgänge doch sehr gelitten. Zur aktuellen Tagespolitik taten sowohl Herr Groß als auch der Fraktionsvorsitzende, Herr  Dr. Wolter, Ihr Befremden kund, dass Bürgermeister und Verwaltung zwar in der Presse davon sprächen, alles zu unternehmen, dass die Gemeinde nicht ihre Handlungsfähigkeit verliere, damit sie nicht ins Haushaltssicherungskonzept abgleite. Wenn man dann aber realistisch die Vorschläge des Bürgermeisters für die einzelnen Beratungen der Fachausschüsse sehe, glichen diese einer Investitionsorgie. So werde es nicht gelingen, die Gemeinde wieder in sicheres Fahrwasser zu führen, betonte Dr. Wolter.  Da aber die Zusammenarbeit mit der SPD in der Gemeinde gut klappe, sei ihm nicht bange, dass es gelinge, zu einem tragfähigen Haushalt 2010 zu kommen, der den Weg aufzeige, auch in den kommenden Jahren in der Gemeinde agieren zu können. Herr Groß fügte dann noch an, dass es sehr verwunderlich sei, dass die größte Fraktion im Rat bisher noch keinerlei Vorschläge eingereicht hätte, um die Finanzen der Gemeinde ins Lot zu bringen, wobei der jetzige Zustand der Finanzen doch zumindest mit deren Zutun herbeigeführt worden sei.
 

Neujahrsempfang 2010 der FDP Kall

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Dieses Jahr fand der Neujahrsempfang der FDP Kall in den Räumen der Kaller Kunststofftechnik (KKT) satt. Der Vorsitzende Franz Albert Groß konnte als Ehrengäste den Innenminister unseres Landes, Herr Dr. Ingo Wolf, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor  und den Bürgermeister der Gemeinde Kall begrüßen. Anschließend stellte der Geschäftsführer der KKT, Herr Rudi Gross, seine Firma vor, deren Produkte jeder kennt, aber kaum jemand weiß, dass sie in Kall hergestellt werden. Als Erkennungszeichen präsentierte er die berühmte gelbe Plastikzitrone. Anschließend stellte der Innenminister die aktuelle politische Lage in Düsseldorf in seiner mitreißenden Art vor. 

Die Veranstaltung war wieder einmal sehr gut besucht. Viele Bürger der Gemeinde Kall nehmen regen Anteil und sind inzwischentreue Gäste des Neujahrsempfangs geworden. Dem diesjährigen Mitveranstalter dankte dann auch Herr Groß für seine großzügige Unterstützung.

Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.

 


   

In Gedenken an Meinrad Pauly

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Wir nehmen Abschied von unserem Freund und langjährigem Fraktionskollegen und Vorsitzenden

Meinrad Pauly

 

Plötzlich und völlig unerwartet verstarb unser Freund, Parteifreund und –vorsitzender im Alter von 58 Jahren. Meinrad Pauly hat sich stets unermüdlich und tatkräftig sowohl als Mitglied im Rat als auch als Vorsitzender der FDP in Kall, aber auch bei seinen vielfältigen kulturellen und sozialen Aktivitäten eingesetzt. Seine Weitsicht und Erfahrung werden uns fehlen. Meinrad Pauly wird uns als Mensch, Freund und Ratgeber stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen Söhnen und der Familie.

 

Köln, 29.11.2009

 

Vorstand und Fraktion der FDP Kall

 

Kommunalwahl 2009

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Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kall,

für das unerwartet gute Ergebnis bei der diesjährigen Kommunalwahl bedanke ich mich im Namen der Liberalen für das Vertrauen, dass Sie uns Kandidatinnen und Kandidaten durch Ihre Entscheidung geschenkt haben. Wir sehen darin eine Anerkennung unserer Arbeit in der Gemeinde in der Vergangenheit, aber auch einen Vertrauensvorschuss für die zukünftige Arbeit für Sie, die Bürgerinnen und Bürger. Wir werden alles daran setzen, diesem Vertrauen gerecht zu werden. Dafür benötigen wir auch weiterhin Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Reden Sie mit uns, sprechen Sie uns an. Nur so können wir angemessene Entscheidungen zum Wohle aller in unserer Gemeinde treffen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Franz Albert Groß

   

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